13
Mai

Abgetaucht!

Wow, einfach nur wow!
Einer der wenigen Sachen die ich hier in NZ auf jeden Fall machen wollte war tauchen.
Heute habe ich es endlich getan und es war wie erwartet einfach unbeschreiblich!

Auch als Spot für meinen ersten und damit Weiterbildung für Tieftsuchgänge hab ich genau ins Schwarze getroffen.
Zugleich war es auch mein erster Wracktauchgang und überhaupt erster Tauchgang in der offenen See.
Überwältigend wenn man langsam in die tiefen abtaucht und plötzlich über einem das verrostete, mit Korallen bedenke Wrack der Arbeit Rainbow Warrior 1 auftaucht.
Einziger Wermutstropfen war, dass ich zu beschäftigt mit den ganzen neuen Eindrücken war um unzählige Fotos zu schießen.

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Man will gar nicht mehr aus dieser völlig anderen Welt auftauchen dich leider zwang mich mein Luftverbrauch wieder nach oben. Mal ein negativer Punkt wenn man aufgeregt ist.

Unser Lunch genossen wir dann auch noch auf einer Gott verlassenen Insel am Strand in der herzlich warmen Sonne. Mir war zwar die ganze Zeit warm, aber einige waren doch gut am schlottern.

Der zweite und erstmal letzte Tauchgang des Tages brachte uns zu einem herrlichen Riff mit schönen Unterwasser Canyons, massig Seegras und unzähligen und verschiedenen Fischen. Der Platz im Logbuch nachher reichte nicht aus um alle ein zu tragen.

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Ich muss echt schnell wieder ans arbeiten kommen um mehr Geld für so schöne Abenteuer zu haben!

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12
Mai

Paihia und Russell

Wie vielleicht schon raus zu hören war, Whangarei mochte ich nicht so wirklich. So bin ich zügig die 2 Stunden nach Paihia weiter gehuscht und habe es keine Sekunde bereut!
Ich kam im herrlichsten Sonnenschein mittags an und fühlte mich hier an der Bay of Islands gleich Pudel wohl.
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Das Hostel ist besser eingerichtet als meine Wohnung es jemals war, ist relativ günstig, keine Stockbetten, keine Fußenden, direkt am Strand und sehr sauber.
Die Musik des Country Festivals über das erste Wochenende haut mich zwar nicht vom Hocker, füllte die kleine City aber mit ein wenig Leben. So konnte ich gemütlich einen Tag hier rumschlendern ohne das mir langweilig wurde.
Für die anderen Tage kann man hier sonst schnell zu Fluss nach Whaitangi rüber, wo der Vertrag zwischen den Engländern und deren Maoris unterzeichnet wurde, oder mit der Fähre rüber nach Russell, eine der ersten europäischen Siedlungen in NZ.
Natürlich hab ich auch hier fast einen ganzen Tag verbracht und bin von Beach zu Beach und durch die kleine Ortschaft gewandert und hab das gute Wetter genossen.

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Auch sonst ist Paihia ein schönes ruhiges Fleckchen um einfach ein wenig zu relaxen. Doch für mich sollte es noch ein wenig aufregend und spannend werden, ihr werdet es bald sehen.

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9
Mai

Whangarei

Niemals hätte ich erwartet, dass Whangarei so riesig ist.
Ich hatte eine Stadt für neuseeländidsche Verhältnisse erwartet, aber nicht das ich von einem Ende zum anderen mind. 1,5 Stunden zu Fluss brauche…
Das Hostel lag relativ ruhig natürlich an einem Ende der Stadt, gut das der Besitzer mich von der Busstation mit dem Auto abgeholt hat.
An sich war es auch nicht so der Knaller, es war mehr campen, nur das man ein Bett in einem Raum hatte. Wie immer war das Bett auch wieder min. 20cm zu kurz, nur diesmal war das Fussende direkt die Wand, so das man nicht mal die Füße raus hängen lassen konnte.
Das Wetter war den ersten Tag auch nur schöner kontinuierlicher Regen, so das ich am zweiten Tag die Pausen zwischen den Regenschauern nutzte um am Fluss runter zur Stadt zu laufen und mittlerweilen das 5te Buch der Serie zu kaufen.

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Nach zwei Minuten kam ich auch an den Whangarei Falls vorbei, der Nieselregen machte es nur nicht unbedingt angenehm länger zu verweilen.

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2
Mai

Flucht in den wärmeren Norden

Auf der Südinsel wurde es mir langsam zu kalt und am Beginn der Reise hatte ich ja die suptropischen Northlands ausgelassen.
Also, gesagt getan, doch der Plan involviert leider ca. 1600km die zu reisen sind.
Um ziemlich schnell hoch zu kommen, sollte es die Fähre um 7 Uhr morgens werden und war trotz des frühen Aufstehens die beste Entscheidung.
Der Sonnenaufgang vor uns in den Marlborough Sounds war einfach unbeschreiblich und wie immer leider nur begrenzt mit der Kamera ein zu fangen.
Als dann auch noch ein paar vereinzelte Delphine um die Fahre rum durch die Bugwellen sprangen hat es mich fast um gehauen, das NZ immer noch schöner sein kann als man dachte.

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In Wellington blieb mir nur genug Zeit um gemütlich in den Bus zu wechseln um ziemlich straight durch bis nach Taurangi zu fahren.
Plan war hier noch fix das sehr berühmte Tongariro Crossing zu erwandern. Abends war ich aber so KO, dass ich beschloss es noch nicht den nächsten Tag zu machen.
Und die tief hängenden Wolken bestätigten meine Entscheidung.
Ein Koreaner bestätigte mir ein paar Tage später das an dem Tag wirklich nix zu sehen war dort oben.
Die Wettervorhersage für die kommenden Tage war auch sehr bescheiden, so das ich gleich nächsten Tag mal wieder nach Rotorua getrampt bin.
Und wie immer wurden aus 1-2 geplanten Nächten schnell ein weiteres Mal 5… Nur so musste ich nur die Hälfte für den Bus in die Northlands bezahlen und Zeit hab ich ja schließlich genug.
Trampen durch Auckland erschien mir auch viel zu stressig und sehr kompliziert, da es hier fast nur Highways wie unsere Autobahnen gibt und davon auch noch ganz viele und kreuz und quer.

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28
April

Picton

Als ich auf die Südinsel kam musste ich leider nur durch Picton durch reisen, hatte aber nicht die Zeit es ein wenig genießen zu können.
Gut das ich noch ein paar Örtchen auf der Nordinsel besuchen will und wieder hier durch komme.
Diesmal habe ich mit aber gleich 3 Tage gegönnt.
Die meiste Zeit verbrachte ich am Hafen, im Kaffee oder im gemütlichen Hostel. Besonders den kostenlosen Spa Pool konnte ich mit keinen der kalten Abende entgehen lassen.

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Doch was ist ein Besuch hier ohne auch was von den Marlborough Sounds zu sehen. Es war zwar sehr bewölkt, aber es war sehr angenehm für den Walk nicht zu heißes Wetter zu haben.
Letztendlich bin ich weiter und länger gelaufen als geplant, was aber in einer schönen Aussicht endete.

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Der Rückweg war zwar etwas gehetzt, aber das war es wert ca. 2 Minuten vor dem Regen zurück im Hostel zu sein und im Spa auf zu wärmen.

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28
April

Kaikoura

Die letzte Station der To-Do Liste meiner Reise auf der Südinsel war Kaikoura.
Es war ein herrlicher, sonniger Tag als ich ankam so das ich den ersten Tag einfach in der „Stadt“ verbrachte und genoss.
Am nächsten Tag hab ich mich dann auf gerafft mal wieder ein wenig was körperliches zu tun und bin den Vormittag run um die Kaikoura Rundinsel gewandert.
Mit brennender Sonne bot sich eine unbeschreibliche Landschaft, nur die Delphine und manchmal Wale wurden mir leider nicht offenbart. Es ist wirklich ein schönes Fleckchen und in dem netten, ein wenig Hippi-Style Hostel mit vielen Gitarren, Bongos und was auch immer an Musikinstrumenten und super coolen, offenen Leuten war es eine super Zeit.

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24
April

Hanmer Springs

Wieso fahre ich eigentlich immer in die Touristenorte wenn Schulferien hier in NZ sind? Vielleicht sollte ich mir Termine im Kalender damit anlegen, dann ist es sich nicht mehr so über füllt… 😉

Ich hatte nicht mal einen Plan was ich hier machen wollte, trotzdem streckte ich den Daumen raus und kam auch recht zeitig hier mitten zwischen den Bergen in einer Ebene an.
Nach dem obligatorischen Besuch im Information Center stand der Plan für den nächsten Tag.

Erstmal ging es zu Fuss den Berg rauf zum Parkplatz um den Waterfall Track zu begehen.
Die ersten Kilometer schon in den Beinen startete der Pfad auch relativ steil, aber war gut begehbar. Das änderte sich doch sehr schnell und zeitweilig war es sehr rutschig und einige Passagen fühlten sich eher nach klettern als nach wandern an.
Um so genialer ist das Gefühl wenn an diesem schönen Wasserfall ankommt und quasi alleine ist. Hat sich doch gelohnt sich früh auf zu machen um vor den ganzen Familien zu sein.

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Eine kleine Pause später krakzelte, schlidderte, rutschte und was nicht alles ich über einen verfallenen, nicht mehr gestarteten Verbindungspfad zum Mt Isobel Pfad.
Nochmal bestimmt 150 Höhenmeter belohnte mich eine geniale Aussicht über die ganze Ebene, das Städtchen und die Bergketten im Hintergrund. Genial!

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Auch wenn ich schon um 14 Uhr wieder Hostel war hab ich doch total die Zeit verplant, so dass ich Abends entschied keine 20$ mehr für die mir nicht mal bleibenden 2 Stunden in den Hot Pools zu verbringen. Das ist auch die einzige Attraktion für die dieses Örtchen bekannt ist.

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22
April

Akaroa

Da ich schnell aus dem Kriegsgebiet ähnlichen Christchurch raus wollte flüchtete ich für mal einen ganz anderen Eindruck nach Akaroa.
Ganz so französisch wie es immer „beworben“ wird fand ich es zwar nicht, aber ich war ja auch noch nie in Frankreich.
Errichtet in einem alten Vulkankrater ist es doch ein sehr schöner Ort in dem normal auch nicht viel außer Ruhe zu finden ist.
Der Beweis wurde auch gleich mit dem Harvest Festival erbracht. Die 7 Stände und das Zeit mit Country Musik hab ich in 5 Minuten durch gehabt, es gab wirklich nur essen zu kaufen.
Noch besser war „die Party des Jahres“ auf die jeder einheimische im Jahr wartet. Mit höchstens 100 Leuten die hauptsächlich betrunken waren gab ich ganze 20 Minuten ausgehalten bevor ich zurück ins Hostel ging.

Das Hostel war aber richtig cool,sehr gemütlich mit Holzofen und noch besseren Leuten.
Wir hatten sehr viel Spaß zusammen und durch die deutsche gelernte Köchin als Gast gab es jeden morgen frisches, deutsches Brot oder Brötchen.

Mit dem ganzen sozialen Geplänkel und dem Tag Geocaching Einweisung habe ich es nicht mal geschafft ein Wort hier in drei Tagen zu schreiben.
Ich denke das ist doch ganz positiv,oder?

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19
April

Christchurch

Es ist echt eindrucksvoll wie auch nach 2 Jahren nach dem verheerenden Erdbeben hier immer noch alles im Abriss und Aufbau ist.
Grund ist aber auch wohl das keiner richtig einen Plan hat das ganze Chaos zu managen und wohl auch einige Fehlentscheidungen getroffen wurden.

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Dadurch hat meines Erachtens Christchurch nicht mehr viel zu bieten bis auf einen wunderschönen Botanischen Garten und klevere Ideen wie die Einkaufsmall aus Containern.

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17
April

Lake Tekapo und Mt. John

Ein weiterer verschlafener Ort auf der Südinsel Neuseelands.
Er ist berühmt für das krasse türkise Wasser seines Sees und die quasi nicht vorhandene Licht“verschmutzung“. Daher wurde hier auch eines der ersten Licht Reservate der Erde errichtet. Astronomen aus der ganzen Welt kommen zum Mt. John um die Sterne zu beobachten.
Der Blick durch eines der Teleskope kostet aber etliches und nachts war es sehr bewölkt, womit ich leider nicht in den Genuss der Sterne kam.
Doch den südlichen Sternenhimmel habe ich auch schon an anderen Orten ausgiebig bewundern können.

Die Zeit die ich in diesem kleinen Ort verweilt habe, nutzte ich lieber um Mt. John tagsüber zu erleben und es war auch ein sehr gutes Erlebnis.
Da ich mir keine Karte für die eigentlich kurze Wanderung mitgenommen hatte lief ich bestimmt 6km an der Straße entlang um den Berg herum ohne ein Ende zu sehen.
Glücklicherweise hielt irgendwann ein Bulli und fragte ob ich mit zur Kuppe fahren möchte.
Das Angebot hab ich natürlich nicht ausgeschlagen und habe nur so den sich sehr strikten Aufstieg erspart.
Zusätzlich war der Fahrer auch einer der Unterstützer des Licht Reservates, womit ich noch eine kostenlose und interessante Unterrichtseinheit über die Entstehung des Reservates bekam.

Oben angekommen bot sich mir eine herrliche Aussicht über das Alpine Plato und den Lake Tekapo an sich.

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Und was ist ein schöner Tag ohne gute Gesellschaft an Abend. Diesmal war es ein Schweitzer der den Te Araroa Trail läuft. Die ganzen 3100km von Cape Rainga bis Bluff. Sehr interessant die Eindrücke Neuseelands auch mal aus dieser Perspektive zu hören, auch wenn er mittlerweile der 9te ist den ich rege und den Trail läuft.

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